Was mögen Marder überhaupt nicht? Praktische Tipps und DIY-Lösungen

Was mögen Marder überhaupt nicht? Praktische Tipps und DIY-Lösungen






Was mögen Marder überhaupt nicht?

Was mögen Marder überhaupt nicht?

Marder sind faszinierende Tiere, die vielen Menschen allerdings auch Kopfschmerzen bereiten können. Besonders wenn sie es sich in Autos oder Dachböden gemütlich machen, sorgen sie für unangenehme Schäden. Doch was mögen Marder überhaupt nicht? Hier ein Überblick über die Dinge, die Marder meiden.

Starke Gerüche

Marder haben eine sehr empfindliche Nase. Bestimmte Gerüche finden sie absolut abstoßend und meiden diese daher. Zu diesen gehören:

  • Essig: Der stechende Geruch von Essig ist für Marder sehr unangenehm. Man kann Essig in kleinen Schälchen in den gefährdeten Bereichen aufstellen oder ein mit Essig getränktes Tuch auslegen.
  • Zitrusfrüchte: Der frische Geruch von Zitronen oder Orangen ist ebenfalls etwas, was Marder nicht mögen. Schalen von Zitrusfrüchten können deshalb strategisch platziert werden.
  • Mottenkugeln: Der intensive Geruch von Mottenkugeln hält Marder fern. Allerdings sollte man hier vorsichtig sein, denn die Chemikalien können auch für Menschen und Haustiere schädlich sein.

Laute Geräusche

Auch auf Lärm reagieren Marder sehr empfindlich. Laute und plötzliche Geräusche können sie in die Flucht schlagen. Zu den wirksamen Methoden gehören:

  • Ultraschallgeräte: Diese Geräte senden hochfrequente Töne aus, die für Marder unerträglich sind. Sie nehmen diese Töne wahr und werden in der Regel das Weite suchen.
  • Radios: Ein dauerhaft laufendes Radio kann ebenfalls helfen, Marder zu vertreiben. Besonders gut eignen sich Sender, die viele Stimmen oder Musik abspielen.
  • Lärmboxen: Spezielle Boxen, die laute und unangenehme Geräusche erzeugen, können ebenfalls wirksam sein.

Unbequeme Untergründe

Marder mögen keine unebenen oder schmerzhaften Untergründe. Bestimmte Materialien können daher helfen, sie fernzuhalten:

  • Drahtgitter: Ein engmaschiges Drahtgitter an möglichen Einstiegsstellen macht es Mardern schwer, diese zu überwinden.
  • Noppenschienen: Diese speziellen Schienen haben eine unebene und für Marder unangenehme Oberfläche und werden häufig in Dachböden verwendet.
  • Stacheldraht: An bestimmten Stellen angebracht, hindert Stacheldraht Marder daran, weiterzukommen.

Lichtquellen

Da Marder nachtaktive Tiere sind, mögen sie keine hell erleuchteten Orte. Folgende Maßnahmen können dazu beitragen, sie abzuschrecken:

  • Bewegungsmelder mit Licht: Diese können an strategisch wichtigen Stellen installiert werden. Sobald der Marder den Bereich betritt, wird das Licht aktiviert und er fühlt sich gestört.
  • Zusätzliche Beleuchtung: Eine gut beleuchtete Umgebung ist für den Marder ebenfalls unangenehm. Dies kann jedoch die Stromkosten erhöhen, weshalb Bewegungsmelder die effizientere Wahl sind.
  • Solarbetriebene Lichter: Diese können ebenfalls in Bereichen aufgestellt werden, wo Marder regelmäßig erscheinen, und bieten eine kostenfreie und umweltfreundliche Möglichkeit, für Beleuchtung zu sorgen.

Natürliche Feinde

Schließlich haben Marder in der Tierwelt auch einige natürliche Feinde, deren Anwesenheit sie meiden:

  • Hunde: Ein Hund im Garten kann dafür sorgen, dass Marder gar nicht erst in die Nähe kommen. Der Geruch und die Anwesenheit eines Hundes stellen eine Bedrohung für die Marder dar.
  • Katzen: Auch Katzen können Marder abschrecken, insbesondere wenn sie sich frei bewegen können. Obwohl Katzen seltener versuchen, Marder aktiv zu jagen, wird der Geruch allein oft schon ausreichen.
  • Greifvögelattrappen: In einigen Gegenden können Attrappen von Greifvögeln aufgestellt werden, um Marder zu vertreiben. Diese simulieren potenzielle Feinde und können insbesondere in ländlichen Gebieten wirksam sein.

Insgesamt gibt es viele Strategien, um Marder fernzuhalten. Die Kombination mehrerer dieser Methoden kann besonders effektiv sein und helfen, die ungebetenen Gäste dauerhaft zu vertreiben. Wichtig ist es, regelmäßig die Maßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, um einen langfristigen Erfolg zu gewährleisten.