Später kommen – welche Tricks gibt es?

Zu den häufigsten Funktionsstörungen des Mannes gehört der vorzeitige Samenerguss (Ejaculatio praecox). Rund 30 Prozent der Männer sind davon betroffen, doch das ist behandelbar. Medikamente oder einfach zu erlernende Techniken schaffen Abhilfe.

 

 

Ein Vorzeitiger Samenerguss lässt sich nicht genau definieren. Der Sexualakt, ebenso wie das Vorspiel sind von Paar zu Paar unterschiedlich lang. Die durchschnittliche Dauer des reinen Geschlechtsakts liegt bei ca. 5 Minuten. Ist der Mann damit beschäftigt den Orgasmus hinauszuzögern ist der Sex Stress für ihn. Eine sexuelle Funktionsstörung liegt dann vor, wenn sich der Orgasmus auch durch eine Pause oder langsameres Tempo nicht mehr stoppen lässt. Diese Funktionsstörung lässt sich durch Medikamente oder Paar-therapeutische Maßnahmen behandeln.

 

 

Später kommen Partneraufgabe

 

Die Paartherapie konzentriert sich auf die physologische Behandlungsform gegen einen vorzeitigen Samenerguss. Die Praecox-Behandlung findet unabhängig vom Partner statt. Jedoch ist ein partnerschaftlicher Lösungsansatz positiv für die Behandlung.

 

 

Später kommen so gelingt es

 

Die Sexualtherapie nutzt bei Männern eine Methode, die dabei helfen soll den Zeitpunkt der Ejakulation wahrzunehmen und zu beeinflussen. Am bekanntesten ist sicherlich die Squeeze-Technik und die Stopp-Start-Technik nach Masters und Johnson. Leidet der Mann chronisch unter einen vorzeitigen Samenerguss hilft diese Methode nur bedingt. Hilfreich sind für diese Männer Empfindungssenkende Cremes und Medikamente die einen Orgasmus verzögern.

 

 

Die Squeeze-Technik

 

Die sogenannte Squeeze-Technik kommt vor allem in der Paartherapie zum Einsatz. Zunächst stimuliert die Partnerin oder der Partner den Mann bis die Erektion eingetreten ist. Dann führt der Sexualpartner die Stimulation mit der Hand oder den Mund weiter fort. Die Stimulation ist zu stoppen, der Penis wird mit den Fingern umgriffen und für mehrere Sekunden fest gedrückt, ohne dabei schmerzen zu verursachen, bis die Erektion nachlässt. Nach ca. 20 Minuten beginnt die Stimulation erneut.

Die Intensität und Zeit, in der der Penis zusammen gedrückt wird, lässt sich mit der Zeit abschwächen. Ist diese Technik durch den Mann erlernt, kann er im nächsten Schritt die Stimulation des Penis durch den Geschlechtsakt erfolgen. Der Mann kann seine Partnerin wieder stoppen, wenn sich eine Vorzeitige Ejakulation anbahnt. Nach einer Pause beginnt der Vorgang von neuem.

 

 

Die Stopp-Start-Technik

 

Bei dieser Methode der Mann alleine so hat er keinen Erfolgsdruck. Vor dem Höhepunkt stoppt der Mann den Orgasmus, dann beginnt das ganze von vorne in einem Zeitraum von etwa 15 Minuten. Diese Methode kann, wenn der Mann sie erlernt hat während des Geschlechtsverkehrs genutzt werden. Das Paar vereinbart ein Stopp-Signal, erklingt dieses Signal ist die Stimulation zu unterlassen. Erst, wenn die Erregung abgeklungen ist kann die Stimulation nach Belieben des Paares fortgesetzt werden. Diese Methode ermöglicht ein längeres Liebesspiel.

 

 

Sensibilität mit Wirkstoffen reduzieren

 

Eine weitere Möglichkeit ist eine äußerliche Anwendung beim Penis mit verschiedenen Salben. Diese Salben Betäuben die Haut örtlich und die Intensität der Stimulation ist dadurch gemildert. Diese Mittel enthalten in der Regel Wirkstoffe wie Lidocain, Benzocain oder Prilocain. Einige Kondome enthalten ein Mittel, das die Haut betäubt des Penis und dadurch die Ejakulation hinauszögert.

 

Quelle: https://www.potenzkur.com/magazin/spaeter-kommen-tipps/